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Sparbriefe

Sparbriefe vor dem Aussterben?

Dass das alte Sparbuch ausgedient hat, ist längst bekannt. An seine Stelle ist heute das Tagesgeldkonto getreten. Früher gab es aber noch andere Sparprodukte. Eines davon ist der Sparbrief. Obwohl sein Bekanntheitsgrad gesunken ist – es gibt ihn immer noch, wenn auch nicht von jeder Bank.

Näheres gibt es auf der Webseite Sparbriefe.com zu lesen. Der Sparbrief ist eine Alternative zur Anlage in Festgeld mit lägerer Laufzeit. Das Besondere am Sparbrief ist, dass es eine Urkunde gibt, die diese langfristige Geldanlage verbrieft. Von der Sicherheit ergeben sich gegenüber Festgeld oder Tagesgeld keine Unterschiede. Als Anlage bei einer Bank fallen sie sowohl unter die gesetzliche Einlagensicherung als auch unter die zusätzlichen Sicherungen beispielsweise durch die Mitgliedschaft in einem Einlagensicherungsfonds.

Auf Sparbriefe.com kann man sich über gängige Angebote von Sparbriefen informieren. Bei Volksbanken und Sparkassen kann man sie finden. Auch die Autobanken sind auf diesem Gebiet aktiv. Bei anderen Banken kann es aber sein, dass man sich die Urkunden sparen will und stattdessen auf die langfristige Geldanlage als Festgeld hinweist.

Die Sparbriefe sind unterschiedlich ausgestattet. Das kann von Bank zu Bank unterschiedlich sein. Üblich sind mehrjährige Laufzeiten, so dass die Sparbriefe eindeutig eine langfristige Geldanlage darstellen. Ob die Sparbriefe vorzeitig zurückgegeben werden können, ergibt sich aus den Bedingungen, zu denen die langfristige Geldanlage erfolgt. Um dies zu vermeiden, sind die Sparbriefe oft mit steigenden Zinssätzen ausgestattet. Je länger man sie hält, desto besser ist der Zinssatz.

Sparbriefe gibt es aufgezinst – er wird zum Nennwert verkauft, und die Zinsen werden jeweils bei Fälligkeit gutgeschrieben. Oder er wird abgezinst. Dann muss man nur einen geringeren Betrag anlegen und erhält bei Fälligkeit den Nennwert ausgezahlt. Hier spielen steuerliche Bedingungen eine Rolle. Zinsen müssen dann versteuert werden, wenn sie zufließen. Wer während der Laufzeit des Sparbriefs Steuern zahlt, ist eher daran interessiert, ein gleichmäßiges Einkommen zu erzielen, um die Steuerprogression zu vermeiden. Wer dagegen in einigen Jahren in Rente geht, entscheidet sich für den abgezinsten Sparbrief. Er zahlt dann zwar die Steuern auf die Zinsen in einem Betrag, aber eben zu einem Zeitpunkt, wo das Einkommen infolge des Renteneintritts niedriger ist.

Der Festgeldzinsen Vergleich zeigt, ob Sparbriefe eine günstigere langfristige Geldanlage darstellen als das Festgeld. Der Vergleich muss aber eine eventuelle steigende Verzinsung, die es beim Festgeld nicht gibt, berücksichtigen.

Wie man auf Sparbriefe.com erfahren kann, gibt es Sparbriefe schon ab relativ niedrigen Anlagebeträgen. Als langfristige Geldanlage eignen sie sich auch als Geschenk für Kinder.